Der Klimapakt
Was ist das eigentlich?

Grundprinzip des Klimapakts

Der Klimapakt wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung unterstützt, welches myenergy, die nationale Struktur zur Förderung einer nachhaltigen Energiewende, mit der Projektleitung und der technischen Unterstützung beauftragt hat. myenergy übernimmt somit die Funktion des Hauptansprechpartners und verwaltet den Großteil der Verfahren.

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Mit ihrem Beitritt zum Klimapakt verpflichten sich die Gemeinden, den Maßnahmenkatalog des European Energy Award (EEA) umzusetzen. 

Im Gegenzug subventioniert der Staat die Kosten der Klimaberater und die auf der jeweiligen Zertifizierungsstufe unternommenen Aufwendungen.  Diese zweite Ausgabe des Klimapakts erstreckt sich über einen Zeitraum bis 2030. 

Dabei ist die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern – beispielsweise mit dem CELL, EBL, IMS oder dem Klima-Bündnis Lëtzebuerg – entscheidend, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

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Herausforderungen des Klimapakts

Die globale Erwärmung ist die Ursache für zahlreiche Veränderungen, durch die das natürliche Gleichgewicht unseres Planeten gefährdet wird. Ihre Auswirkungen beeinträchtigen die Lebensbedingungen ganzer Bevölkerungsgruppen und künftiger Generationen.

Luxemburg hat sich vorgenommen, bis 2030 die Emissionen der für die Erderwärmung verantwortlichen Treibhausgase um 55 %* zu reduzieren. Bis 2050 soll die Emissionsrate auf 0 % gesenkt werden. 

Im Hinblick auf die Energieeffizienz wird bis 2030 eine Reduzierung der Nachfrage um rund 40 % angestrebt. 

In diesem Zeitraum sollen erneuerbare Energien einen Anteil von 23 % am Endenergieverbrauch erreichen. 

Umfassende Bemühungen sind zudem in den Bereichen der Kreislaufwirtschaft, der Luftqualität und der Anpassung an den Klimawandel spürbar. Alle Aspekte und Möglichkeiten werden ausgeschöpft, um überzeugende und tragfähige Ergebnisse zu erzielen.
 
Mit ihrem Einsatz für den Klimapakt richten sich die Gemeinden nach den im Regierungsplan festgelegten Zielen und setzen sich aktiv für eine nachhaltige und umweltbewusste Energiepolitik ein.

* Bezugsjahr: 2005